Zwei Zehner im westfälischen Epe und im niederländischen Oldenzaal
07.10.2018
Nach den beiden Fünf-Kilometer-Läufen in Nordhorn und Laar bin ich mit einem Abstand von zwei Wochen sowohl im westfälischen Epe als auch im niederländischen Oldenzaal über die 10 km-Distanz gestartet. Während ich am 23.09.2018 das Rennen in Epe bei Dauerregen gewinnen konnte (36:48 Minuten) kam ich am 07.10.2018 in Holland auf Platz zwei ins Ziel (36:28 Minuten). Nach dem Start auf dem Oldenzaaler Marktplatz ging es bei idealem Laufwetter hinaus in die hügelige Landschaft bis nach De Lutte und anschließend über den Tankenberg zurück zum Ziel in der City. Obwohl ich noch nicht an meine Leistungen von 2017 heran komme, verspüre ich einen deutlichen Aufwärtstrend und dann macht's natürlich auch Spaß! Nach der Belastungsprobe von vier Straßenläufen zwischen dem 8. September und dem 7. Oktober bin ich froh, dass ich es nirgends zwickt.

Knie wie frisch geschmiert - Platz 3 über 5 km bei der Nordhorner Meile
16.09.2018

Nach monatelanger Geduld konnte ich mal wieder bei einem Wettkampf antreten. Bei der 32. Nordhorner Meile (08.09.2018) entschied ich mich für den 5 Kilometer-Lauf. Denn ich war mir noch immer etwas unsicher, ob mein Knie den Hauptlauf über die doppelte Distanz vertragen würde. Mit 17:15 Minuten und Gesamtplatz 3 war ich dann auch hoch zufrieden.

Auch eine Woche später beim 33. Mühlenlauf in Laar startete ich sicherheitshalber noch mal über die kürzere Distanz von fünf Kilometer. Hier wurde ich in 17:13 Minuten Erster. Da ich auch in diesem Rennen ein gutes Gefühl hatte möchte ich in diesem Jahr auf jedem Fall noch auf die 10 Kilometer-Distanz umsatteln.

Unglücklicher Saisonverlauf
17.07.2018
Nachdem ich meine Frühjahrwettkämpfe wegen des im Winter erlittenen Meniskus-Risses im rechten Knie absagen musste konnte ich zwar beim Schüttorfer Citylauf am 02.06.2018 über 5 km eine gute Zeit von 17:29 Minuten laufen, jedoch war dies nicht besonders förderlich für mein operiertes Knie.

Mir wurde dadurch bewusst, dass ich noch Geduld haben müsse. Und als ich in der zweiten Juni-Hälfte wegen eines Blinddarm-Durchbruchs mehrere Tage im Krankenhaus verbringen musste habe ich mich schnell mit der Erkenntnis abgefunden, dass ich in diesem Jahr wohl keine wettkampftaugliche Form erreichen kann.

Aufbautraining auf Gran Canaria
01.04.2018

Bei bestem Wetter habe ich auf Gran Canaria einige Kilometer für die anstehende Saison sammeln können. Die 13 Tage waren nach meiner Knie-OP allerdings eine Art "Reha"-Training. Und ich war sehr froh, dass es auf Gran Canaria so gut mit dem Rennradfahren geklappt hat.

Neben dem Schwimmen im öffentlichen Sportbecken von San Fernando konnte ich auch leichtes Lauftraining absolvieren.

Der Bentheimer Waldlauf am 7. April kommt für mich zwar zu früh. Jedoch hoffe ich beim Emlichheimer Pfingstlauf dabei sein zu können.

Mein Saisonziel ist eine Medaille bei den deutschen Meisterschaften im 10 km-Straßenlauf am 2. September in Bremen. Platz drei in der deutschen 2017er Bestenliste über 10 km (33:58 min in Altersklasse 50) verleiten mich zu diesem Optimismus :-)

Rückschlag nach guter Saison 2017
05.02.2018
Über die zurück liegende Saison 2017 kann ich wirklich nicht jammern. Bei der Triathlon-DM auf Platz 1 meiner Altersklasse, bei der EM auf Platz 2 und bei der WM auf Platz 6. Dazu noch knapp unter 34 Minuten im 10 km-Straßenlauf. Das gibt mir Zuversicht auch in 2018 noch gut mithalten zu können, also in meinem zweiten Jahr in der Altersklasse 50. Doch nun muss ich einige Zeit lang das Gas etwas raus nehmen.

Eine MRT-Untersuchung durch Dr. Arno Schumacher in der Nordhorner Euregio-Klinik ergab einen akuten Außenmeniskus-Riss in meinem rechten Knie. Bei einem ambulanten operativen Eingriff am 1. Februar entfernte Dr. Gierets das zerrissene Meniskusgewebe und glättete die Übergänge. Für diese schnelle Hilfe bin ich den Ärzten und dem Personal der Euregio-Klinik sehr dankbar! Nun werde ich das Knie wieder behutsam an Belastungen heran führen. Ich habe viele wertvolle Tipps und nette Genesungswünsche erhalten. Besonders ernst nehme ich die Empfehlung von Triathlon-Legende Lothar Leder, der mir von seinen Erfahrungen schrieb und dringend dazu rät nicht zu früh auf's Gaspedal zu drücken.

Medaille bei Triathlon-WM in Rotterdam verfehlt - aber als bester Deutscher auf Platz 6
17.09.2017

Bei der Triathlon-WM in Rotterdam hatte ich mich für die Sprintdistanz entschieden, da hier anders als auf der olympischen Distanz das Windschattenfahren frei gegeben war. Als guter Läufer eine große Chance. Allerdings nur, wenn ich sehr schnell aus dem Wasser bin und noch die erste Radgruppe erwische oder wenn ich mit Hilfe einer gut arbeitenden Verfolgergruppe vorne heran fahren kann. Beides hat leider nicht funktioniert. Am Ende wurde es dennoch ein guter 6. Platz. Für die 750 Meter Schwimmen im 16 Grad kalten Hafenbecken, das Durchqueren der extrem langen Wechselzone, die 20 sehr eckigen und kantigen Radkilometer und den 5 km-Lauf benötigte ich insgesamt 1:08:24 Stunden. Der WM-Titel ging an den Österreicher Ulrich Katzer (1:06:50), der früher in der Eliteklasse schon viele internationale Erfolge feierte.

Beim Blick auf die Ergebnisliste wurde mir später deutlich, dass ich eine große Chance vertan hatte. Denn nach dem Schwimmen fehlten mir nur wenige Sekunden zum Sprung in die erste Radgruppe. Stattdessen wurde es über viele Kilometer eine kräftezehrende Alleinfahrt. Trotzdem gelang mir anschließend noch die schnellste Laufzeit in meiner Altersklasse. Dadurch hatte ich von der achtköpfigen Rad-Spitzengruppe, die rund zwei Minuten Vorsprung heraus gefahren hatte, noch drei Kollegen einholen können.

Da ich wie bereits bei der diesjährigen DM und EM auf dem Laufparcours die beiden starken Schwimmer und Radfahrer Martin Dümlein (Kronach) und Michael Bock (Freiburg) einholen konnte, war ich bester Deutscher unter den 104 Startern aus 23 Nationen in meiner Altersklasse.

In 33:57 Minuten auf Platz 4 der Nordhorner Meile gelaufen
09.09.2017

Beim Blick auf die Konkurrenz an der Startlinie der 31. Nordhorner Meile kam mir gleich der Gedanke, dass es in den letzten Jahren hier nie ein so starkes Feld über 10 km gegeben hat. Ich könne heute froh sein, wenn ich in die Top 10 käme.

Meine Vermutungen waren nicht ganz unbegründet. Denn meine Zeit aus dem Vorjahr (35:19) hätte in der Tat heute nur Platz 10 bedeutet. Allerdings hatte ich diesmal richtig gute Beine. Und meine Renneinteilung ging auch auf. So verließ ich mich von Anfang an auf mein eigenes Gefühl und machte mich nicht vom hohen Anfangstempo der Ausreißer verrückt. Von Platz 8 nach der ersten Runde wurde es am Ende Platz 4 nach der fünften und letzten Runde durch die Nordhorner City. Über meine Zeit von 33:57 Minuten bin ich natürlich richtig happy. Die Stimmung in meiner Heimatstadt war wieder grandios!
Foto: Udo Wohlrab, GN

Deutscher Meister im Sprint-Triathlon am Fühlinger See in Köln
02.09.2017

Bei den deutschen Meisterschaften über die Sprintdistanz von 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer Laufen konnte ich mich nach einem engen Rennen erst auf dem allerletzten Kilometer an die Spitze setzen.

Während ich nach dem Schwimmen auf der Regattabahn im Fühlinger See im Soll lag, fiel ich auf dem Rad weit hinter meinen ärgsten Konkurrenten, Michael Bock aus Freiburg, zurück. Auf der Laufstrecke konnte ich dann viel Boden gut machen, mich von Platz drei nach vorne arbeiten und schließlich die Führung in meiner Altersklasse übernehmen. Nach 1:03:36 lief ich als glücklicher deutscher Meister ins Ziel. Zweiter wurde Michael Bock vom Tri-Team Freiburg (1:04:17), Dritter Martin Dümlein vom ASC Kronach-Frankenwald (1:06:05).

Erstmals den Borkener Triathlon gewonnen
19.08.2017

Nach zuletzt zweimal Platz zwei in 2015 und 2016 durfte ich mich beim 32. Borkener Triathlon 2017 über den Sprung auf's oberste Treppchen freuen.

Während des gesamten Wettkampfes über 600 m Schwimmen, 28 km Rad fahren und 7,5 km Laufen lag ich knapp in Führung und war der Gejagte. Und bis zuletzt musste ich hart arbeiten. Denn insbesondere Christoph Müller vom TRC Essen, der 2012 und 2014 in Borken gewann, saß mir dicht im Nacken.

Erst auf den letzten drei Kilometer verschaffte ich mir etwas Luft und lief schließlich nach 1:20:20 Stunden mit einem Vorsprung von 36 Sekunden auf Christoph Müller (Nr. 340) ins Ziel. Klaus Niessing aus Kevelaer (Nr. 365) wurde in 1:22:29 Dritter.

Sieg beim Baumberge-Abendlauf über 10 Kilometer
04.08.2017
Der Sieg kam sehr überraschend, denn der große Favorit über die 10 Kilometer war Manuel Meyer vom TV Wattenscheid. Während Meyer aufgrund eines verletzungsbedingten Trainingsrückstands etwas angeschlagen war, hatte ich einen guten Tag erwischt. Auf der hügeligen Runde durch die Baumberge liefen wir beide die ersten drei Kilometer Schulter an Schulter. Ich merkte es Manuel an, dass ihm das Tempo schwer fiel und versuchte mich frühzeitig abzusetzen. Meyer konnte jedoch mehrmals wieder zu mir aufschließen. Aber nach fünf Kilometer hatte ich bereits etwa 50 Meter Vorsprung erarbeitet, den ich kontinuierlich ausbauen konnte. Nach 34:37 Minuten erreichte ich als Erster der 202 Teilnehmer das Ziel mit einem Vorsprung von 30 Sekunden auf Manuel Meyer.

Spannendes "Heimspiel" beim Nordhorner Triathlon; 7 Sekunden trennen Platz 4 von Platz 1
30.07.2017
Einen spannenden Zieleinlauf gab es bei der Neuauflage des Nordhorner Triathlons am Vechtesee. Lediglich 7 Sekunden trennten Platz 4 von Platz 1. Der Niederländer Remko Siers aus Oldenzaal siegte in 1:00:24 Stunden, Zweiter wurde Julian Schröder (Trilöwen Bremen) in 1:00:28, Dritter mein überraschend starker Vereinskamerad Marvin Beckemper (1:00:30), gegen den ich (1:00:31) im Endspurt den Kürzeren zog.

Aber der Reihe nach. Nach den 500 Meter Schwimmen kam ich als Dritter aus dem Vechtesee. Auch auf der 20 Kilometer langen Radstrecke blieb ich an dieser Position. Mit etwas über einer Minute Rückstand ging ich auf die drei Runden um den Vechtesee, insgesamt 6 Kilometer. Von Kilometer zu Kilometer schmolz der Vorsprung des Niederländers Remko Siers und der Bremers Julian Schröder. Die Zuschauer feuerten uns erstklassig an, für mich eine große Motivation noch weiter vorne heran zu kommen.

Mein Problem war jedoch eigentlich ein anderes. Es lag nicht vor, sondern hinter mir. Denn mein eigener Vorsprung vor dem Viertplatzierten schmolz ebenfalls. Und das war mein 18-Jähriger Vereinskamerad Marvin Beckemper, der von hinten heran gestürmt kam. Die Spitze rückte somit immer dichter zusammen. So war ich auf den letzten Metern fast an Platz 2 dran. Aber auch nur fast. Stattdessen zog Marvin einen heftigen Endspurt an und plötzlich war ich Vierter! Es war ein sauberer, toller Fight und hat sehr viel Spaß gemacht. Ganz herzliche Glückwünsche an das Podium, aber ganz besonders an Marvin!!!

Silbermedaillen-Gewinn bei Triathlon-Europameisterschaften in Düsseldorf
28.06.2017

Bei den Triathlon-Europameisterschaften in Düsseldorf gewann ich in meiner Altersklasse die Silbermedaille hinter dem Franzosen Fabrice Bossion. Über die Sprintdistanz von 750 Meter Schwimmen, 20,7 km Radfahren und 5,3 km Laufen hatte ich nach 1:08:46 Stunden einen Rückstand von 24 Sekunden Rückstand auf den neuen Europameister. Dritter wurde der Freiburger Michael Bock in 1:09:25 Stunden.

Nach dem Schwimmen stieg ich auf Position drei aus dem Medienhafen. Eine sehr gute Ausgangssituation. Das Radfahren erforderte aufgrund des böigen Windes und Nieselregens einiges an Geschick in den engen Kurven vor den Auf- und Abfahrten zu den beiden hohen Rheinbrücken. Jedoch war ich in dieser zweiten Disziplin weiterhin ganz vorne dabei.

Als Vierter wechselte ich auf die Laufstrecke. Angetrieben von vielen Zuschauern konnte ich in meiner Paradedisziplin recht schnell auf Platz drei vorlaufen. Auf der letzten der beiden Runden vorbei am Landtag, Funkturm und Rheinufer hatte ich dann auch den bis dahin Zweitplatzierten Michael Bock überholt. Jetzt hatte ich nur noch den Franzosen vor mir. Der mehrfache Europameister Bossion wurde allerdings seiner Favoritenrolle gerecht und konnte einen weiteren Titelgewinn einfahren. Und ich durfte mich über die Silbermedaille freuen.

Fast perfekte EM-Generalprobe beim Steinbecker Triathlon
18.06.2017

Die Sprintdistanz beim Steinbecker Triathlon nutzte ich für eine Generalprobe für die EM am kommenden Sonntag in Düsseldorf. Angesagt waren 500 Meter Schwimmen im Mittellandkanal, 27 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer laufen. Getauft ist das Ding als "Shortman".

Im Vorfeld hatte ich ein gutes Gefühl, dass mein Leistungsstand beim Schwimmen und Laufen passt. Eine Unbekannte war das Radfahren. Aber sowohl mit der selektiven Radstrecke und den zwei langgezogenen Steigungen als auch mit der Konkurrenz kam ich gut zurecht. So konnte ich auch den starken Radfahrer Daniel Riesenbeck von BW Lohne einigermaßen in Schach halten. Am Ende sprang der Gesamtsieg in 1:10 Stunden heraus.

Etwas Verbesserungspotential gibt es noch in der Wechselzone. Da muss ich zum Beispiel noch zügiger in die Schuhe schlüpfen. Ansonsten fahre ich mit einem guten Gefühl nach Düsseldorf, wo am kommenden Sonntag die Triathlon-Europameisterschaften über die Sprintdistanz statt finden.
Foto: Heinrich Weßling, Recke

Dritter in 34:02 beim Emlichheimer Pfingstlauf
02.06.2017
Bei schwülwarmer Witterung und Volksfest-Atmosphäre konnte ich in Emlichheim Platz drei über 10 Kilometer belegen. Mit meiner Zeit von 34:02 Minuten lag ich ungefähr auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Sehr beruhigend, dass es mit 50 doch nicht ganz so steil bergab geht ;-)

5.000 Meter auf der Gildehauser Kunststoffbahn
12.05.2017
Der "Gildehauser Abendlauf" auf der Kunststoffbahn ist Jahr für Jahr eine gute Standortbestimmung vor dem Einstieg in die Triathlonsaison. Diesmal schaffte ich die 5.000 Meter gar noch etwas flotter als 2016. Mit meiner Zeit von 16:32 Minuten kann ich ganz gut leben.

Nordhorner Podium beim 15. Bentheimer Waldlauf - Zweiter hinter Gerold und vor Maurice
25.03.2017

Mit meiner Zeit konnte ich zwar nicht zufrieden sein. Mit der Platzierung jedoch sehr wohl. Hinter meinem Vereinskollegen Gerold Hartger lief ich bei der 15. Auflage des Bentheimer Waldlaufs auf Platz zwei.

Nachdem Gerold gewohnt schnell davon gezogen war und uneinholbar dem Sieg entgegen strebte, versuchte ich mir bereits frühzeitig einen Vorsprung auf meine vermeintlichen Konkurrenten um Platz zwei heraus zu laufen. Dieses Polster hatte ich dann auch dringend nötig. Denn als zwischen Kilometer 8 und 9 meine linke Wade dicht machte, musste ich zurück schrauben. Die Verfolger kamen gefährlich nahe.

Glück gehabt, dass ich mich dann nach 35:41 Minuten wenige Sekunden vor dem stark aufkommenden Maurice Backschat ins Ziel retten konnte. Vierter wurde Elmar Remus (Solbad Ravensberg), mit dem es im Vorjahr einen giftigen Endspurt gab.

Die Frauenwertung gewann Imke Sumbeck vor Edith Stiepel und Heike Jacobs. Bei sonnigem Frühlingswetter war der Bentheimer Waldlauf mit seiner schönen Kurpark-Kulisse wieder einmal eine klasse Veranstaltung.

Medaille bei Crosslauf-DM verpasst - Fünfter mit 7 Sekunden Rückstand auf den M50-Meister
11.03.2017

Soll ich mich nun über eine gute Platzierung freuen oder damit hadern, dass ich die Chance auf eine Medaille nicht nutzen konnte? Bei den deutschen Meisterschaften in Löningen lief eigentlich alles nach Plan. Im Vorfeld hatte ich mir auch wirklich nicht mehr als Platz fünf ausgerechnet. Ich kannte meine Konkurrenten aus dem Vorjahr genau und sah zunächst keine Möglichkeit ganz vorne mitzumischen.

Doch heute hatte ich gute Beine. Nach verhaltener erster Runde versuchte ich mich immer weiter nach vorne heran zu arbeiten. Eingangs der vierten und letzten Runde war ich schließlich an der Vierköpfigen Spitzengruppe dran.

Als die Jungs, allesamt aus süddeutschen Vereinen, etwa 300 Meter vor dem Ziel den Endspurt anzogen musste ich klein beigeben. In einem Fotofinish siegte Hardy Flum von der LG Hohenfels. Der Titelverteidiger vom Bodensee lief 21:01 Minuten über die 5,84 km Cross-Distanz. Für mich blieb es bei Platz fünf in 21:08 Minuten. Etwas schade, durfte ich doch kurzzeitig von einer Medaille träumen :-)
Foto: Hartmut Abel

Rahmenplan 2017 steht
30.01.2017
In diesem Jahr liebäugel ich mit Starts bei der Triathlon-EM und der WM. Denn beide Austragungsorte sind ohne allzu großen Reisestress erreichbar. So findet die EM am 24.06.2017 in Düsseldorf statt, die WM am 17.09.2017 in Rotterdam. Und das sollen dann auch meine beiden Schwerpunktziele in diesem Jahr werden. Dafür ackere ich bereits. Doch zunächst stehen am 11.03.2017 die deutschen Crosslauf-Meisterschaften in Löningen auf dem Plan...

Sonne satt und Stimmung pur bei 30. Nordhorner Meile
10.09.2016
Über 2.000 Meldungen für die verschiedenen Läufe, dazu mehrere tausend Zuschauer an der Strecke - die 30. Nordhorner Meile meines eigenen Vereins LC Nordhorn war wieder das Highlight der Saison. Allerdings meinte es diesmal die Sonne fast zu gut mit uns Läufern. Zum Startzeitpunkt des 10 km-Rennens um 17 Uhr zeigte das Thermometer satte 27 Grad. Diese Situation hatte ich dieses Jahr doch gar nicht trainiert ;-)

Gab ich mich kurz vor dem Start gegenüber Moderator Dennis Dreiskämper noch optimistisch, dass ich keine Temperaturprobleme befürchte, wurde ich bereits auf der dritten von fünf City-Runden eines Besseren belehrt.

Mit einer Zwischenzeit von zehn Minuten bei Kilometermarke drei war ich noch gut auf Kurs, jedoch musste ich fortan etwas das Tempo drosseln um einer Explosion vorzubeugen. Mein Schädel glühte, die Beine brannten. Und da nach vorne der Zug bereits abgefahren war und nach hinten zu meinen Verfolgern ausreichend Luft war, blieb mein Durchhänger ohne weitreichende Folgen. Und so war ich dann auch mit Platz fünf und meiner Zeit von 35:19 Minuten sehr zufrieden.
Foto: Udo Wohlrab, Grafschafter Nachrichten

LCN-Doppelsieg beim 34. Riesenbecker Triathlon
28.08.2016
Heute wurden Erinnerungen an die 90er Jahre wach. Bereits damals zählte der Riesenbecker Triathlon zu meinen Lieblingsrennen, nicht zuletzt weil ich es mehrfach gewinnen konnte. Nun hat es bei der 34. Auflage erneut geklappt. Bei schwülwarmer Witterung mit Temperaturen um die 30 Grad-Marke war es allerdings ein hartes Stück Arbeit, musste ich mich doch insbesondere gegen meine eigenen starken Vereinskameraden durchsetzen.

Unsere Leute gaben auf der Volksdistanz von 600 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und 5,4 Kilometer Laufen eindeutig den Ton an. Beim Schwimmen ohne Neo machten zunächst Vorjahressieger Daniel Ensink und anschließend Nicholas Lembcke Tempo, der dann auch als Erster aller 275 Teilnehmer aus dem See stieg. Mit dreißig Sekunden Rückstand folgten Daniel und ich auf den Positionen drei und vier. Nachdem wir auf dem Rad sofort einen Mitkonkurrenten überholt hatten, gab also fortan ein Nordhorner Trio auf der kurvenreichen Radstrecke den Ton an. Nicholas blieb mit einigem Abstand ganz vorne und vollzog auch den zweiten Wechsel als Erster.

Erst beim Laufen wurden die Karten neu gemischt. Dort konnte ich meine beiden Teamkameraden einholen und nach 1:01:30 Stunden als Sieger das Ziel erreichen. Nicholas folgte mit nur 15 Sekunden Rückstand als Zweiter. Mark Feldschnieders kam in 1:03:47 Stunden auf Platz 5. Daniel wurde in 1:04:04 Siebter und Markus Götz in 1:04:53 Neunter. Zudem wurde Imke Zweite der Frauenwertung!

Erster aus dem Wasser, Dritter vom Rad, Zweiter im Ziel
13.08.2016
Beim 31. Borkener Triathlon über 600 m Schwimmen, 28 km Rad fahren und 7,5 km Laufen belegte ich wie 2015 erneut den zweiten Platz. Im kleinen Pröbsting-See erwischte ich eine gute Ausgangssituation, war zusammen mit meinem Vereinskameraden Nicholas Lembcke rechtzeitig vor der ersten Wendeboje in Front und konnte diese stressfrei umschwimmen. Auch im weiteren Verlauf der Schwimmdisziplin blieb ich vorne und verließ das Wasser als Erster.

Auf der ersten Radrunde konnte ich die Führung verteidigen. Dann jedoch zogen der spätere Sieger Timo Schaffeld (Oberhausen) und Yves Reinders (Xanten) vorbei. Somit startete ich als Dritter auf die Laufstrecke. Hier konnte ich Yves Reinders, Schwager des früheren Hawaii-Siegers Faris Al-Sultan, dann wieder stellen. Bis ins Ziel verteidigte ich Platz zwei. Von hinten lief noch Mike Aßhoff aus Selm auf Platz drei vor. Auf dem Siegerfoto nehmen wir den 20-jährigen Gewinner Timo Schaffeld in die Mitte. Der alte Herr rechts hat übrigens mehr Jahre auf dem Buckel als die beiden Jungs zusammen :-)

"Meine-Insel-Lauf" auf Norderney gewonnen
16.07.2016
Die lange Tradition der Straßenläufe wurde mit dem "Meine-Insel-Lauf" fort gesetzt, nachdem der TuS Norderney den Cityabendlauf im vergangenen Jahr aus organisatorischen Gründen absagen musste. Das letzte Rennen hatte ich in 2014 gewonnen und wollte mir natürlich die von "König-Events" ins Leben gerufene Neuauflage nicht entgehen lassen.

Norderney inmitten der Hochsaison ist immer ein echtes Highlight. So auch diesmal, wo uns Läufer wieder sehr viele Zusachauer am Rundkurs durch das Inselzentrum anfeuerten. Entsprechend hoch motiviert ging ich die gut 10 Kilometer lange Distanz an und konnte mich auf dem zweimal zu laufenden Rundkurs recht bald absetzen. Auch im Ziel auf dem Kurplatz hatte ich noch die Nase vorne und gewann das Ding in 35:18 Minuten vor dem Bremer Frank Themsen und Peter Steinke vom MTV Aurich.

Gesamtsieger beim Fisherman-Triathlon im Ostseebad Heiligenhafen
03.07.2016
Nach zweimal Platz zwei und einmal Platz fünf durfte ich im vierten Anlauf ganz oben auf dem Treppchen Platz nehmen. Heiligenhafen präsentierte sich mal wieder von seiner besten Seite und bewies einmal mehr, dass der Werbeslogan "Sonnendeck der Ostsee" kein leeres Versprechen ist.

Der Start zum Sprinttriathlon über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer Laufen erfolgte in dem von vielen Zuschauern gesäumten Fischereihafen. Als Vierter kletterte ich aus dem idyllischen Hafenbecken. Anschließend ging es mit dem Rad direkt über einen langgezogenen Anstieg auf den Wachtelberg und von dort auf eine zweimal zu fahrende Runde durch das hügelige Hinterland.

Wieder angekommen am Hafen wechselte ich ich mit hauchdünnem Vorsprung als Führender auf die Laufstrecke. Zunächst sah es so aus als könnte ich meine Verfolger abschütteln. Doch von Platz 6 kam der Lübecker Simon Müller heran gestürmt. Doch ich konnte mit der zweitbesten Laufzeit den 20-Jährigen Müller knapp auf Distanz halten. Am Ende reichten 18 Sekunden Vorsprung zu meinem Gesamtsieg in einer Zeit von 56:24 Minuten bei dieser 6. Auflage des Fisherman-Triathlon.

Vierter bei Sprint-DM in Düsseldorf - Bronze um 14 Sekunden verfehlt
26.06.2016
Bei den deutschen Triathlon-Meisterschaften über die Sprintdistanz von 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen belegte ich in meiner Altersklasse den undankbaren vierten Platz in 1:04:41 Stunden. Lediglich 14 Sekunden fehlten zu Bronze. Sieger wurde Udo van Stevendaal vom SV Großhansdorf. Der Ex-Weltmeister verteidigte seinen DM-Titel aus dem Vorjahr sehr eindrucksvoll und belegte sogar in der Gesamtwertung aller Altersklassen Platz drei. Vor dem Hintergrund, nur noch in diesem Jahr in dieser außergewöhnlich starken Altersklasse zu stecken, kann ich sehr zufrieden sein. Und besonders motiviert mich, dass meine Zeit sogar in den jüngeren Klassen 20, 30,35 und 40 zu einer Medaille gereicht hätte :-)

Beim OLB-Citylauf in Schüttorf auf Platz zwei gelaufen
21.05.2016

Puh, war mir heiß! Der plötzliche Temperaturanstieg machte mir ganz schön zu schaffen. Hinzu kam der ohnehin nicht ganz einfache Streckenverlauf. Meine Blicke auf die Zwischenzeiten stimmten mich zunehmend skeptischer. Aber im Ziel dann die Erleichterung, dass es fast allen Läufern schwer fiel. Kaum jemand konnte beim 8. OLB-Citylauf in Schüttorf seine Bestleistung abrufen. Ich musste mich mit 35:16 Minuten über die 10 Kilometer zufrieden geben. Das reichte aber immerhin zu Platz zwei hinter Gerold Hartger (Startnummer 873) und vor Gerold Nyhoff (Startnummer 872). Nachdem Cheforganisator Wilhelm Hermsen in der Vergangenheit Pech mit dem Wetter hatte, lockte der Sonnenschein diesmal viele Zuschauer an die Strecke. Eine rundum gelungene Veranstaltung! Die kommenden Wochen muss ich nun dringend an meiner Form auf dem Rennrad arbeiten und beim Thema Laufen etwas zurück stecken. Denn am 26.06.2016 habe ich mit den deutschen Triathlon-Meisterschaften in Düsseldorf einen wichtigen Termin auf dem Zettel!
Foto: Gerhard Kotmann

In Emlichheim "kleines Finale" um Platz 4 gewonnen
13.05.2016

Der Emlichheimer Pfingstlauf ist alljährlich ein wahres Highlight unter den Grafschafter Laufevents, insbesonders wegen der grandiosen Stimmung an der Strecke. So war auch diesmal wieder der 1,6 Kilometer lange Rundkurs dicht gesäumt von Zuschauern, die allesamt mächtig Party machten.

Bereits kurz nach dem Start formierte sich vorne ein Spitzentrio mit den beiden Niederländern Eric Driesen und Henry Rutgers sowie Gerold Hartger. Dahinter als Verfolger zunächst Arjen Driesen, an den ich in der zweiten von sechs Runden heran laufen und ihn überholen konnte. Allerdings biss sich der Niederländer an mir fest und ließ sich nicht abschütteln. So musste ich mir eine Taktik für ein "kleines Finale" um Platz 4 zurecht legen: weiter Tempo machen und versuchen sich abzusetzen, aber auch nicht alles vorzeitig raus quetschen. Arjen blieb bis zur Zielgeraden an mir dran. Im lang gezogenen Endspurt hatte ich dann etwas mehr Reserven und lief nach 34:34 Minuten als Vierter des 10 km-Hauptlaufes ins Ziel.
Foto: Udo Wohlrab

Turbulenter Endspurt beim 14. Bentheimer Waldlauf
16.04.2016

In einem turbulenten Endspurt konnte ich den lange führenden Elmar Remus (Solbad Ravensberg) auf den letzten 20 Metern noch abfangen. Er war darüber allerdings dermaßen verärgert, dass er mich in einer Kurzschlussreaktion an der Schulter zurück zog und als Erster über die Ziellinie lief. Dort beschimpfte er mich, dass ich unterwegs keine Führungsarbeit geleistet hätte. Dies wurde als unsportliches Verhalten gewertet und hatte zur Folge, dass Elmar Remus auf Platz zwei zurück gesetzt wurde. Ich wiederum wurde mit der Zeit von 34:49 Minuten als Sieger des 10 km-Hauptlaufes gewertet.

Elmar Remus, der den Bentheimer Waldlauf vor zwei Jahren gewann, bereute kurze Zeit später seinen "Ausraster" und entschuldigte sich dafür. Nach der Siegerehrung im Kursaal tauschten wir uns noch längere Zeit freundschaftlich aus und können nun die Sache zu den Akten legen.

Der Bentheimer Waldlauf zählt insbesondere wegen des reizvollen Streckenverlaufs und der stimmungsvollen Atmosphäre im Kurpark zu meinen Lieblingsveranstaltungen, die jedes Jahr fest in meinem Kalender verankert sind. Foto: photobello

Bei Landesmeisterschaften über 10 Kilometer in allerletzter Sekunde die 33 gerettet
13.03.2016
Bei den Landesmeisterschaften von Niedersachsen und Bremen im 10 km Straßenlauf ging ich zwar als Titelverteidiger der M45 ins Rennen. Jedoch war mir bewusst, dass die Chancen auf einen erneuten Meistertitel sehr schlecht standen. Denn neu in meine Altersklasse "aufgestiegen" ist der deutsche Meister über 3000 Meter und letztjährige M40 Landesmeister Sven Eilinghoff von der LG Buntentor Bremen. Um anschließend wenigstens sagen zu können alles versucht zu haben, biss ich mich von Anfang an hinter dem Favoriten fest. Doch das klappte nur bis in die vierte von sechs zu laufenden Runden durch die Meppener Innenstadt. Anschließend musste ich abreißen lassen. Am Ende kam ich auf Platz drei in 33:59 Minuten und war happy, in aller aller letzter Sekunde die 33 gerettet zu haben :-)

Bei Cross-DM in Herten auf Platz 9 ins Ziel gerutscht
05.03.2016

Oh je, war das streckenweise ein tiefer Matsch! Als Triathlet und Straßenläufer habe ich solch einen extremen Kurs wie im westfälischen Herten bisher noch nicht kennengelernt. Trotz Spikes erlebte ich etliche Rutschpartien und hatte Mühe, die Spikes am Fuß zu halten. Andere hatten da mehr Pech, deren Schuh im tiefen zähen Schlamm steckenblieb. Die hatten es anschließend in Socken noch schwieriger.

So, genug genörgelt. Meinen ersten Start bei einer deutschen Meisterschaft im Crosslauf beendete ich als Neunter in der Altersklasse 45. Für die vier Runden über insgesamt 5,9 Kilometer benötigte ich 22:15 Minuten. Dazugelernt habe ich, dass Dornen von nur 5 Millimeter Länge zu kurz sind und ich direkt nach dem Startschuss den Gashebel voll aufdrehen muss...

Foto: Hartmut Abel

1. Glashauslauf unter den Dächern von Europas größter Gewächshausanlage
21.02.2016

Die Ankündigung dieses neuartigen Events hatte mich sehr neugierig gemacht. Da wollte ich doch gerne dabei sein. Und auch das Wetter spielte mit. Es regnete und stürmte draußen, so dass ein Indoor-Run unter den Dächern der riesigen Emsflower-Gewächshäuser in Emsbüren wirklich großen Sinn machte. Der "1. Glashauslauf" lockte auf Anhieb über 800 Teilnehmer und viele Zuschauer an.

Ich war mir zunächst unschlüssig. Aber wegen einer Erkältung wollte ich auch nicht komplett passen. Der Kompromiss: Ummeldung von den 10 km auf die halbe Distanz. Über die fünf Kilometer reichte es dann zu Gesamtplatz 3 von den 250 Startern. Das Event war wirklich klasse, der Kurs sowohl für uns Läufer als auch für die Zuschauer interessant gestaltet. Wider Erwarten passten auch die Klimaverhältnisse. Hoffentlich gibt's 2017 die zweite Auflage!

Zwei Meistertitel zum Auftakt
14.02.2016
Der Auftakt des Wettkampfjahres ist schon mal ganz gut gelungen. Bei den Crosslauf-Landesmeisterschaften in Lingen sprangen mit dem Gewinn der Einzel- und der Mannschaftswertung gleich zwei Titel in der Altersklasse heraus. Bei Schneeregen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt stimmten auch die Zutaten zu einem echten Crosslauf. Der Kurs durch schweres Gelände mit tiefen Matschpassagen war eigentlich nicht so ganz nach meinem Geschmack. Aber meine selten genutzten Spikes hielten mich wacker auf den Beinen und von Runde zu Runde fand ich besser ins Rennen. Im Ziel wurden für die 9,3 Kilometer 33:06 Minuten gestoppt. Hinter dem Zweitplatzierten Jürgen Rodenbeck (TuS Wunstorf, 33:31) kam mein Vereinskamerad Jörg Amt (34:05) auf Platz drei. Zusammen mit Ingo Beckemper (Platz 6 in 35:13) holten wir zudem den Mannschaftstitel nach Nordhorn.

Platz zwei bei meinem letzten 2015er Rennen, dem 31. Snertloop in De Lutte (NL)
06.12.2015
Beim 31. Snertloop in De Lutte belegte ich mit 13 Sekunden Rückstand auf den 24-jährigen Thijs Theunissen aus Hengelo den zweiten Platz im Gesamtfeld der rund 500 Teilnehmer.

Für die 9,6 km benötigte ich 33:42 Minuten - auf die Sekunde genau die gleiche Zeit wie vor einem Jahr. Dritter wurde mein Vereinskamerad Jörg Amt, ein besonders treuer Snertloop-Fan, der sich noch keine einzige der 31 Auflagen entgehen lassen hat. Der Laufkurs führte über landschaftlich reizvolle Wege mit Start und Ziel im Zentrum der kleinen niederländischen Grenzgemeinde. Allerdings machte es uns der starke Wind streckenweise recht unangenehm. Und da wir keine Gruppenbildung zustande brachten, waren wir auch selbst etwas daran Schuld, dass uns die steife Brise so sehr um die Ohren blies... (Foto: Hartmut Abel)

Nach der Saison ist vor der Saison!
01.11.2015

Die Herbstferien verbrachte ich mit meiner Familie in dem Sport-Resort "Playitas" auf Fuerteventura. Ganz nach dem Motto "Nach der Saison ist vor der Saison" kombinierte ich dort Entspannung mit Spaß und Sport. Einige kleine muskuläre Reize gönnte ich mir beim morgendlichen Lighthouse-Run über 13 knackige Kilometer, beim 10k-Race oder beim Aquathlon. Dass die Umgebung und auch das Resort selbst mit ihrem olympischen 50 Meter-Pool bei Triathleten keine Wünsche offen lässt, belegen die Referenzfotos in der Sportsbar: Olympiasieger Alistar Brownlee, Weltmeister Javier Gomez und Hawaii-Sieger Sebastian Kienle - sie alle holen sich dort den Feinschliff!

Perfekte Trainingsmöglichkeiten in der NOHrD Fitness-Arena
03.10.2015

Die Trainingsmöglichkeiten in der NOHrD Fitness-Arena sind genau nach meinem Geschmack. Sehr effektiv bei geringem Zeitaufwand. Das 30-minütige Intervalltraining mit hoher Intensität ist auf den gesamten Körper ausgelegt. Für mich besonders wichtig um muskulären Disbalancen vorzubeugen und verletzungsfrei zu bleiben.

Die Arena ist angegliedert an die Sportgeräte-Manufaktur NOHrD. Diese entwickelt und produziert in meiner Heimatstadt Nordhorn handgefertigte Sportgeräte aus Holz und Leder, bekanntestes Produkt ist der preisgekrönte Waterrower.

30. Mühlenlauf in Laar gewonnen
19.09.2015
Mit letzter Puste konnte ich den 10 Kilometer-Wettbewerb beim 30. Mühlenlauf in Laar gewinnen. Es war mein sechster Wettkampf in fünf Wochen. Und nach diesem Block von vier 10 km-Straßenläufen und zwei Triathlons in Folge ist ab sofort Regeneration angesagt...

Seit vielen Jahren mal wieder zuhause in Nordhorn einen Meilenstein gewonnen
12.09.2015

Es ist schon eine Weile her, dass ich bei der Nordhorner Meile das Podest besteigen durfte. Als ich 1993 als 26-Jähriger erstmals als Sieger durchs Ziel lief, hatte ich natürlich noch keinen Gedanken daran verschwendet, dass mir mit 48 Jahren noch immer das Rundendrehen Spaß machen würde. Aber so ist es halt. Und heute bei der 29. Veranstaltung meines Vereins konnte ich mich nach 34:03 Minuten sogar über Gesamtplatz 3 im 10 km-Hauptlauf und damit über einen weiteren Meilenstein freuen.

Überlegener Sieger wurde der aus Gildehaus stammende Florian Pehrs (LG Braunschweig) in 32:06 Minuten vor Thomas Otting von Concordia Emsbüren, der nach 33:43 Minuten ins Ziel kam. Auf den fünf Runden durch die Nordhorner City wurden wir Läufer fantastisch angefeuert. Insbesondere entlang der Hauptstraße und der Schleife über den Stadtplatz sorgten die vielen Zuschauer wieder für allerbeste Stimmung.

Bronze bei deutschen Meisterschaften im 10 km-Straßenlauf
06.09.2015
Bei den deutschen Meisterschaften im 10 km-Straßenlauf in Bad Liebenzell konnte ich in meiner Altersklasse die Bronzemedaille gewinnen. Für den viermal zu laufenden Rundkurs in dem beschaulichen Schwarzwald-Örtchen benötigte ich 33:49 Minuten. Deutscher Meister der AK 45 wurde der Heidelberger Markus Imbsweiler in 33:11 Minuten vor Jürgen Austin-Kerl (PSV Grün-Weiß Kassel), der nach 33:36 Minuten ins Ziel kam.

Beim 33. Riesenbecker Triathlon auf Platz 3 über die olympische Distanz
30.08.2015
Beim 33. Riesenbecker Triathlon belegte ich über die olympische Distanz Gesamtrang drei. Für die Distanzen 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad fahren und 10 km Laufen benötigte ich 2:02:56 Stunden.

Souveräner Sieger wurde Luca Heerdt aus dem Bundesliga-Team des Tri Finish Münster vor dem Lüdinghauser Dirk Casimir.
Nach der Absage des Grafschafter Triathlons nutzte ich das frei gewordene letzte August-Wochenende um bei diesem traditionsreichen Rennen am Torfmoorsee in Hörstel-Bevergern die Triathlon-Saison abzuschließen. Bereits in den 90er Jahren war der Riesenbecker Triathlons einer meiner Lieblingswettkämpfe, wo ich des öfteren ganz vorne landete. Das erste Mal in 1992 als ich zusammen mit Manfred Ricklin und Herbert Tepe aus Rheine auf dem Podest stand. Es freute mich sehr, beide heute wieder getroffen zu haben!

Zweiter beim 30. Borkener Triathlon
22.08.2015
Es war meine erste Teilnahme im westfälischen Borken. Nun kann ich nachvollziehen, weshalb das Teilnehmerlimit stets Monate vor dem Event erreicht wird. Aufgrund seiner familiären Atmosphäre und der reizvollen Streckenführung ist das Rennen sehr beliebt. Und mehr als 250 Starter lässt der kleine Pröbsting-Badesee nicht zu.

Vor dem Start über die Distanzen 600 m Schwimmen, 28 km Rad fahren und 7,5 km Laufen wurde mir schnell klar, welch Konkurrenz hier antritt. Mein Vereinskamerad Nicholas Lembcke hatte 2013 gewonnen, Christoph Müller vom TRC Essen in 2014 und 2012. Beim Schwimmen lief es diesmal richtig gut. Meine Bedenken, dass es auf dem engen Schwimmkurs ruppig zugehen könnte, bestätigten sich nicht. Als Erster kam ich aus dem Wasser, Nicholas folgte wenige Sekunden später als Dritter in die Wechselzone.

Auf dem Rad zog dann der spätere Sieger Alexander Janitzki vom Bocholter WSV schnell davon. Ich hielt mich lange Zeit tapfer an Position zwei. Etwa zur Hälfte der Radstrecke wurde ich dann von drei Konkurrenten überholt, die sich aber bis zum zweiten Wechsel nicht entscheidend absetzen konnten. Auf der ansprechenden Laufstrecke durch das Naherholungsgebiets holte ich mir dann die Jungs schnell wieder und war happy, das Rennen nach 1:18:48 Stunden als Zweiter zu finishen.

Gesamtfünfter und Altersklassen-Zweiter beim Fisherman-Triathlon in Heiligenhafen
06.07.2015
War das ein herrliches Wochenende in Heiligenhafen an der Ostsee! Zum einen das traumhafte Wetter mit Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad, Sonne satt und nahezu Windstille. Zum anderen eine perfekte Triathlon-Kulisse in dem beliebten Urlaubsort.

Der Start zum Sprinttriathlon über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer Laufen erfolgte in dem von vielen Zuschauern gesäumten Fischereihafen. Als Vierter kletterte ich aus dem Hafenbecken. Anschließend ging es mit dem Rad direkt über einen langgezogenen Anstieg auf den Wachtelberg und von dort auf eine zweimal zu fahrende Runde durch das hügelige Hinterland. Wieder angekommen am Hafen wechselte ich als Fünfter auf die Laufstrecke. Hier setzten mir dann doch die hohen Temperaturen ziemlich zu. Es blieb schließlich bei Platz fünf im Gesamtklassement. Meine Zeit im Ziel: 1:01:26 Stunden.

Den Gesamtsieg holte sich erwartungsgemäß mein Kumpel Udo van Stevendaal aus Ahrensburg. Der aktuelle deutsche Meister und Ex-Weltmeister von 2013 verwies mich in unserer gemeinsamen Altersklasse 45 auf Rang zwei. Damit kann ich natürlich gut leben. Ein großes Dankeschön geht an Stefan Bernsee, der uns als Cheforganisator des "Fisherman" ein echtes Saison-Highlight präsentierte!

Bronze bei den deutschen Triathlon-Meisterschaften in Peine
21.06.2015
Die Medaille hatte ich schon nach der Hälfte der Radstrecke abgeschrieben. Aber dann wurde es doch noch Bronze bei der Triathlon-DM in Peine...

Nach 1.500 Meter Schwimmen kam ich als Vierter aus dem Eixer See. Allerdings verlor ich schnell den Anschluss an die drei Führenden. Bei etwa der Hälfte des 40 km langen Radkurses war ich an Position sechs und meine Wade gab Signal, einen Gang zurück zu schalten. Das war wohl die Quittung für zu wenige Radtrainingskilometer. Bis zur zweiten Wechselzone fiel ich auf Rang acht zurück. Aber beim 10 km-Lauf fühlte ich mich wieder in meinem Element. Ich konnte mich nach vorne arbeiten und auf der letzten der vier Runden war ich an Position drei. Nach 2:01:58 h lief ich dann ins Ziel und mit dem "Bronzegewinn" war dann wieder gute Laune angesagt :-)
Herzliche Glückwünsche an den neuen deutschen Meister Udo van Steevendaal (Ahrensburg), der sich in überlegener Manier den Titel sicherte, und ebenso an den Vizemeister Hubi Brand aus Dortmund!

Hinter Thomas Bruns auf Platz 2 beim 26. Lingener Citylauf
06.06.2015
Meinen Vorjahressieg konnte ich beim 26. Lingener Citylauf zwar nicht wiederholen. Aber mit Platz 2 hinter dem starken Meppener Thomas Bruns bin ich bestens zufrieden. Für die 10 km benötigte ich 34:18 Minuten. In diesem Hauptlauf über fünf Runden durch die Lingener City gingen insgesamt 264 Teilnehmer an den Start. Lingen war für mich früher ein schnelleres Pflaster. Im Jahr 2001 bin ich dort meine Bestzeit von 30:50 Minuten gelaufen. Und genau das war diesmal meine Durchgangszeit nach 9 Kilometern. Mit heute 48 Jahren muss ich halt kleinere Brötchen backen...

25. Emlichheimer Pfingstlauf: in 33:34 Minuten auf Platz 4
22.05.2015

Beim 25. Emlichheimer Pfingstlauf über 10 Kilometer bin ich nach 33:34 Minuten als Vierter der Gesamtwertung ins Ziel gekommen. In der Zusatzwertung "Regionsmeisterschaft" reichte das zum Titel in der Altersklasse 45.
Das Führungstrio mit dem späteren Sieger Gerold Hartger hatte sich auf dem sechsmal zu laufenden Rundkurs schnell abgesetzt. Dahinter versuchte der Niederländer Arjen Driesen Anschluss zu halten, musste aber irgendwann abreißen lassen. Unterstützt von den fantastischen Zuschauern sah ich dann eine Chance von hinten an Driesen heran zu laufen. Es dauerte eine Weile, aber meine "Geduld" zahlte sich letztendlich aus. Auf der vorletzten Runde war ich endlich dran und auf der allerletzten an ihm vorbei.

Für die Anfeuerungen der vielen Zuschauer entlang an der Strecke ein dickes Dankeschön nach Emlichheim!


Dritter Gesamtplatz beim Citylauf in Schüttorf
09.05.2015
Beim Schüttorfer Citylauf über 10 Kilometer kam ich hinter Gerold Hartger und Thomas Otting als Dritter ins Ziel. Die Jungs schlugen auf dem viermal zu laufenden Rundkurs vom Start weg ein solch hohes Tempo an, dass das Feld ruckzuck auseinander fiel und jeder allein dem Wind ausgeliefert war. Und obwohl dieser nicht nur von hinten blies, sondern oft seine Bremserqualitäten bewies, war ich mit meiner Zeit von 34:18 Minuten sogar ein wenig schneller als 2014. Damals konnte ich in Abwesenheit der beiden jungen Hüpfer den Citylauf in 34:32 Minuten gewinnen.



Trainingsurlaub in den Osterferien auf Gran Canaria
12.04.2015
Die Osterferien waren eine ideale Gelegenheit rechtzeitig dem deutschen Schmuddelwetter mit Regen und Sturm auszuweichen und die kanarischen Inseln zu besuchen.

Das herrliche Klima auf Gran Canaria mit rund 25 Grad Tagestemperatur und wohltuender Sonne hat der ganzen Familie viel Freude bereitet. Und ich hatte zwischen Frühstück auf der Sonnenterrasse, Strandleben, Eiscafé, Beachball, Cappuccino, Fußball usw. auch Gelegenheit für die eine oder andere Trainingseinheit. Insbesondere die Abstecher mit dem Rad in die beeindruckende Bergwelt haben mir viel Freude gemacht. Aber auch die Schwimmbedingungen im Sport-Freibad von San Fernando und die Läufe am kilometerlangen Sandstrand waren richtig klasse. Und das Beste kam zum Schluss: die Rückkehr nach Deutschland zum richtigen Zeitpunkt bei Sonne und Wärme :-)

Landesmeister im 10 Kilometer-Straßenlauf in der Einzel- und Mannschaftswertung
22.03.2015
Das Wagnis Doppelbelastung mit Starts beim Bentheimer Waldlauf und einen Tag später bei den Landesmeisterschaften ging glücklicherweise nicht in die Hose. Ganz im Gegenteil: bei den niedersächsischen Meisterschaften im 10 Kilometer-Straßenlauf gab es zwei Titel.

An diesem kühlen Frühlingssonntag hatte ich sehr gute Beine. Auf der 2,5 Kilometer langen Runde in Lingen-Baccum fand ich von Anfang an sehr gut in die Spur. Nach 5 km stand eine Zwischenzeit von 16:40 Minuten zu Buche. Das war fast eine ganze Minute schneller als meine Siegerzeit einen Tag zuvor beim 5 km-Rennen in Bad Bentheim. Meinen ärgsten Konkurrenten, den Titelverteidiger Achim Groenhagen von der LG Harlingerland, ließ ich diesmal nicht aus den Augen. Achim drückte zwar von Anfang an ganz mächtig auf's Tempo. Ich hatte Mühe zu folgen. Doch auf der dritten von insgesamt vier Runden kam ich ran und ergriff auf einer Gegenwindpassage die Chance, ihn zu überholen. Schnell brachte ich einige Meter zwischen uns. Doch dann war ich am Anschlag, konnte aber dennoch die knappe Führung bis zur Ziellinie verteidigen und siegte mit 9 Sekunden Vorsprung in 33:30 Minuten. Mit starken Leistungen von Jörg Amt (34:58) und Jan Holboer (35:53) holten wir auch den Mannschaftstitel der Klasse M40/45 nach Nordhorn.

Deutsche Bestenliste ist raus: Nur einer war in 2014 über 10 km schneller
28.02.2015
In der deutschen Jahres-Bestenliste 2014 konnte ich mich gegenüber 2013 um einen Platz verbessern und bin nun Zweiter in der Altersklasse 45. Registriert ist in der DLV-Bestenliste meine schnellste 10 Kilometer-Zeit aus 2014. Und das sind die 33:24 Minuten, die beim Emlichheimer Pfingstlauf gestoppt wurden. Zum Spitzenreiter fehlten nur drei Sekunden.

Platz 2 bei GN-Leserwahl zum "Sportler des Jahres 2014"
23.01.2015
Der Handballer Nils Meyer vom Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen gewann die von den Grafschafter Nachrichten durchgeführte Leserwahl zum "Sportler des Jahres 2014". Ich durfte mich 15 Jahre nach dem Titelgewinn diesmal über Platz 2 freuen!

Die Ehrung fand im Rahmen der traditionellen Nordhorner Sportgala statt. Erstmals moderierte Katrin Müller-Hohenstein vom ZDF diesen großen Sportlerball. Das festlich hergerichtete Euregium war mit fast 800 Gästen ausverkauft.

Nach Sektempfang und Begrüßungsreden zeichnete zunächst Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling im Rahmen der städtischen Ehrung viele Sportler aus, die in 2014 diverse Titel errungen hatten. Darunter waren wir mit unserem LCN-Triathlon-Team, das die Landesliga-Meisterschaft gewonnen hatte. Zudem bekam ich noch für meinen dritten Platz bei den deutschen Triathlon-Meisterschaften eine Urkunde überreicht.

Nach einem Gala-Buffet, diversen hochkarätigen Show-Acts und Tanzmusik wurde gegen 23 Uhr das Ergebnis der Sportlerwahl bekannt gegeben. Somit saß ich ziemlich lange auf heißen Kohlen. Nachdem die nominierten Sportler in einem Kurzfilm vorgestellt wurden, stieg die Spannung weiter. Auf der Großbildleinwand wurde langsam das Balkendiagramm ausgefahren. Bei mir blieb der zweitlängste Balken stehen. Platz zwei! Von GN-Geschäftsführer Jochen Anderweit gab's dafür eine schöne Urkunde und einen großen Blumenstrauß. Vielen Dank an die Grafschafter Nachrichten und an Alle, die sich an der Wahl beteiligt haben!

Saisonrückblick: 9 Medaillengewinne bei deutschen und niedersächsischen Meisterschaften
22.11.2014
Zum Ende der Saison ein kleines Resümee zu einem wettkampfreichen Jahr, in dem ich bei Meisterschaften insgesamt 9 Medaillen sammeln konnte. Ich danke Allen, die mich dabei unterstützt haben!

Bei den deutschen Triathlon-Meisterschaften wurde es die Bronze-Medaille in meiner Altersklasse. Ebenfalls "Bronze" gab es in der Teamwertung der deutschen Straßenlauf-Meisterschaften über 10 Kilometer. Bei Landesmeisterschaften sprangen Titelgewinne im Triathlon (Einzel und Mannschaft), im Crosslauf (Einzel und Mannschaft) und im 10 Kilometer Straßenlauf (Mannschaft) heraus. "Silber" bekam ich bei den Duathlon- und den 10 km Landesmeisterschaften. Im weiteren Saisonverlauf konnte ich meine 10 km Zeit auf 33:24 Minuten steigern, was für Platz 1 der niedersächsischen Jahresbestenliste der Altersklasse AK45 reichte.

Fitness-Urlaub unter kanarischer Sonne im Playitas-Resort
09.11.2014
Die späten Herbstferien in Niedersachsen habe ich mit meiner Familie zu einem Abstecher nach Fuerteventura genutzt. Hier hatten wir auch im November noch herrliche Temperaturen von konstant über 25 Grad.

Von früheren Trainings-Camps war mir das Playitas-Resort bereits in bester Erinnerung. Die Sportanlagen in der idyllischen Bucht neben dem Fischerdorf Las Playitas sind ein wahres Trainingsparadies. Die direkte Lage am Strand, ein großes Fitness-Center, 50 Meter-Schwimmbecken, 18-Loch Golfplatz, dutzende Fitnesskurse und eine Pool-Landschaft lassen aber auch für Familienangehörige und Kinder keine Wünsche offen.

Der Schwerpunkt lag auf täglichem Schwimmtraining in Verbindung mit regenerativem Laufeinheiten und entspannten Aufenthalten im Liegestuhl. Schließlich ist ja Saisonende und somit Regeneration angesagt. Allerdings ließ ich es mir dann doch nicht nehmen, beim kleinen Laufevent "Lighthouse-Race" anzutreten. Als ich die Chance sah, als Erster den Wendepunkt oben am Leuchtturm zu erreichen, wollte ich es natürlich auch wissen. Bergab musste ich einen Polen und einen Briten ziehen lassen, schloss dann allerdings wieder auf und erreichte als Erster das Ziel nach 52:02 Minuten. Die heftigen Steilpassagen auf der insgesamt 13,5 Kilometer langen Strecke waren dann aber doch eher Gift für meine Beine und etwas kontraproduktiv in meiner eigentlichen Regenerationsphase.

Kurz vor unserer Abreise quartierte sich dann die deutsche Triathlon-Nationalmannschaft im Playitas-Resort ein. Mit dabei auch der "King of Kona" Sebastian Kienle, der Mitte Oktober den legendären Hawaii-Ironman gewonnen hatte. Sebi bereitet sich auf Fuerteventura auf den hochdotierten Bahrain-Triathlon vor, bei dem am 6. Dezember die Weltelite aufeinander trifft.

3. Platz mit LCN-Team bei deutschen Meisterschaften im 10 km-Straßenlauf
07.09.2014
Bei der DM im Straßenlauf über 10 Kilometer belegten Jörg Amt, Jan Holboer und ich in der Mannschaftswertung hinter dem SWC Regensburg und dem TuS Deuz Platz 3 in unserer Altersklasse 45. In der Einzelwertung kam ich in 34:16 Minuten auf Platz 6. Allerdings wurmte mich schon ein wenig, dass lediglich 6 Sekunden zu einer weiteren Medaille fehlten. Die Titelkämpfe wurden im Rahmen des traditionellen Kö-Laufes im Herzen von Düsseldorf ausgetragen und lockten bei besten Wetter viele Zuschauer an die Laufstrecke entlang der Luxusmeile Königsallee.

Nach furiosem Finale Landesliga-Meister mit dem LCN-Triathlon-Team!
Beim Heimwettkampf am Nordhorner Vechtesee Mannschaftssieger

30.08.2014
Mit einem überlegenen Mannschaftssieg haben wir uns den Titel in der Triathlon-Landesliga Niedersachsen/Bremen geholt. Bereits vor dem finalen sechsten Durchgang waren wir Spitzenreiter der 32 Teams umfassenden Liga und mit einem furiosen Endspurt konnten wir "zuhause" alles klar machen. Unsere Platzziffer 29 für die fünf schnellsten LCN'er war das Beste der gesamten Saison.

Für mich persönlich lief es anfangs suboptimal. Im Startgetümmel habe ich einen Tritt auf meine linke Wade bekommen, die daraufhin verkrampfte. Im gefühlten eiskalten Vechtesee (16 Grad) war es dann auch recht schwierig, das Ding wieder geschmeidig zu bekommen. Doch nach dem verkorksten 750 Meter langen Schwimmen fand ich beim Rad fahren ins Rennen zurück und bekam mit der viertschnellsten Radzeit über die 20 Kilometer Kontakt zur Spitzengruppe. Direkt hinter meinem starken Mannschaftskameraden Nicholas Lembcke nahm ich schließlich die 5 km lange Laufstrecke in Angriff. Erst auf den letzten vierhundert Metern konnte ich Nicholas passieren. Nach einem langgezogenen Endspurt, bei dem ich mich am Endanschlag befand, lief ich als Zweiter des Ligawettbewerbs nach 1:03:10 Stunden über die Ziellinie auf dem Nordhorner Neumarkt. Sieger wurde in 1:02:34 Favorit Phillip Weber, amtierender Junioren-Landesmeister des Lehrter SV. Knapp hinter mir finishten meine LCN-Kollegen Nicholas Lembcke (3. in 1:03:15), Mark Feldschnieders (4.), Daniel Ensink (9.) und Markus Götz (11.). In der Addition der Einzelplätze kamen wir damit auf die Traum-Platzziffer 29 vor den Trilöwen aus Bremen (151). Mit diesen Ergebnissen war es für uns das perfekte Liga-Finale vor eigenem Publikum!

Ergebnisliste des finalen Landesliga-Durchgangs in Nordhorn: hier klicken
Abschluss-Tabelle der Triathlon-Landesliga Niedersachsen 2014: hier klicken

Hitzeschlacht beim Citylauf auf Norderney
19.07.2014
Der 10 km-Citylauf auf Norderney entwickelte sich bei Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke zu einer wahren Hitzeschlacht. Obwohl meine Birne wahnsinnig glühte, konnte ich auf den letzten beiden Kilometern irgendwie noch Kräfte mobilisieren. Ich übernahm die Führung und lief vor fantastischem Publikum mit 34:18 Minuten als Sieger ins Ziel. Der gewonnene Gutschein für die Surfbar ist sicherlich sinnvoll einsetzbar! :-)

Nach Radsturz bei DM in Düsseldorf doch noch Dritter geworden
06.07.2014
Bei den deutschen Triathlon-Meisterschaften in Düsseldorf wurde ich hinter Harald Funk (Bayern) und Götz Kreisel (Krefeld) Dritter in unserer Altersklasse. Über die olympische Distanz mit etwas verkürzten Streckenlängen benötigte ich 1:53:20 Stunden.

Die Titelkämpfe waren ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst präsentierte sich Düsseldorf mit bestem Wetter. Das Wasser im Medienhafen war knapp über 22 Grad warm, so dass von der Wettkampfleitung ein Neoprenverbot ausgesprochen wurde. Entsprechend anstrengender war dann die Auftaktdisziplin. Zusammen mit meinen direkten Konkurrenten stieg ich in aussichtsreicher Position aus dem Hafenbecken. Noch während des Wechsels auf die Räder setzten heftige Schauer mit Sturmböen ein. Meine Befürchtungen bewahrheiteten sich. Der Radkurs wurde dadurch noch gefährlicher. Jede der drei Runden führte viermal über Rheinbrücken und war gespickt mit gefühlten fünfzig 90-Grad-Kurven. So dauerte es auch nicht lange, bis die ersten auf der Backe lagen. Und obwohl ich vorgewarnt war, hat es auch mich erwischt. Ende der ersten Radrunde kam ich in einer Kurve zu Fall. Zum Glück nur Abschürfungen. Ich konnte ich das Rennen fortsetzen. Meine ärgsten Konkurrenten waren jedoch auf und davon. Schließlich wechselte ich als Sechster auf die Laufstrecke. Auf den fünf Runden am Rheinufer setzte ich dann alles auf eine Karte. Und es zahlte sich aus. Ich kam nochmal ran, konnte noch drei Positionen gut machen und als glücklicher Dritter die Ziellinie am Rheinufer überqueren. Harald Funk und Götz Kreisel waren so stark, dass ich an die beiden auch ohne das Missgeschick nicht heran gekommen wäre.

Sieger der Mastersklasse beim Dorpsloop im niederländischen De Lutte
28.06.2014
Eine Woche vor den deutschen Triathlon-Meisterschaften habe ich den "31. Dorpsloop" in De Lutte für eine letzte Leistungsüberprüfung genutzt. Mit 33:50 Minuten über die 10 km-Distanz konnte ich die Mastersklasse 40+ gewinnen und belegte in der Gesamtwertung Platz 4. Fazit: Meine Form für die DM in Düsseldorf müsste eigentlich passen...

Landesmeistertitel über die olympische Triathlondistanz und Dritter in der offenen Wertung
15.06.2014
Bei den Triathlon-Landesmeisterschaften in Peine konnte ich in meiner Altersklasse den Titel gewinnen und in der offenen Gesamtwertung die Bronzemedaille holen. Allerdings begann der Wettkampftag zunächst mit gemischten Gefühlen. Von der Ankündigung, Neoprenanzüge seien heute nicht erlaubt, war ich gar nicht begeistert. Zu ungemütlich war das Wetter. Aber trotz leichten Nieselregens und kühlen Lufttemperaturen war der Eixer See mit ca. 22 Grad warm genug für ein Neoprenverbot. Ohne diese "Schwimmhilfe" haben die 1,5 km Schwimmen etwas mehr Körner gekostet als veranschlagt. Beim 40 km Rad fahren mussten dann die Beine wieder auf Betriebstemperatur kommen. Aber nach einigen Kilometern rollte es dann ganz ordentlich. Auch der abschließende 10 km-Lauf war recht flüssig, so dass ich mit einer Zeit von 2:02:05 Stunden ins Ziel lief. Der Wettkampf wurde zudem parallel als Ligarennen gewertet. Und hier konnten wir mit unserem LCN-Team in überlegener Manier den Tagessieg feiern und erklommen damit die Tabellenspitze der Landesliga.

Beflügelt vom tollen Publikum mit 33:24 Minuten Zweiter beim Emlichheimer Pfingstlauf
06.06.2014
Beim 24. Emlichheimer Pfingstlauf war wieder Stimmung ohne Ende angesagt. Auf den 6 Runden durch den Ortskern feuerten uns die vielen Zuschauer fantastisch an. Beflügelt vom Publikum lief ich die 10 Kilometer in 33:24 Minuten, war damit 40 Sekunden schneller als 2013 und wurde hinter Gerold Hartger Gesamtzweiter. Zusammen mit Nicholas Lembcke, der Dritter wurde, holten wir uns zudem die Prämie für die schnellste Mannschaft.

Triathlonauftakt gut geglückt - Platz 2 beim Sprint in Hannover-Limmer
31.05.2014
Im Rahmen des 8. Wasserstadt-Triathlons in Hannover-Limmer fand der zweite Landesliga-Durchgang statt. Es ging über die Sprintdistanz von 750 m Schwimmen, 20 km Rad fahren und 5 km Laufen. Bereits nach dem Schwimmen im Lindener Stichkanal befand ich mich in aussichtsreicher Position in der Verfolgergruppe, die eine Minute Rückstand auf den ersten Schwimmer hatte. Auch auf der welligen und windanfälligen Radstrecke lag ich gut im Rennen und wechselte als Viertplatzierter auf die beiden Laufrunden. Mit der zweitschnellsten Laufzeit konnte ich hier noch viel Boden gut machen und sogar die Ligawertung in der Gesamtzeit von 1:00:11 Stunden gewinnen. In der offenen Wertung aller Startgruppen musste ich lediglich dem 18-Jährigen David Strunck vom VfL Wingst den Vortritt lassen, der in 59:53 Minuten verdient gewann.

Sieg beim Citylauf-Jubiläum in Lingen
24.05.2014
Die 25. Jubiläums-Auflage des Lingener Citylaufs konnte ich in 33:57 Minuten gewinnen. Mein Vereinskamerad Nicholas Lembcke wurde mit einer klasse Leistung Zweiter. Zusammen mit Carsten Böttick siegten wir zudem in der Teamwertung. Also ein gelungener Samstagabend für uns LCN-Triathleten! Übrigens war Lingen bereits früher ein gutes Pflaster für mich. In 2001 hatte ich dermaßen gute Beine, dass ich dort in 30:50 Minuten einen Bezirksrekord aufstellen konnte. Und der hat sogar heute noch Bestand. Mit 47 Jahren kann ich jedoch heute kaum begreifen, wie ich damals so schnell rennen konnte...

Citylauf in Schüttorf über 10 Kilometer gewonnen
10.05.2014
Bei regnerischem Wetter, aber bester Stimmung konnte ich in 34:32 Minuten die 6. Auflage des Citylaufes in Schüttorf gewinnen. Mein Vereinskamerad Gerold Hartger, der mich hier im vergangenen Jahr auf Platz 2 verwies, war diesmal nicht am Start. Somit war der Ausgang des 10 km-Hauptlaufes zunächst völlig offen. Ich hatte einen guten Tag mit lockeren Beinen erwischt. So machte ich von Anfang an mein eigenes Tempo. Nachdem ich mich nach zwei Kilometern von Jörg Amt abgesetzt hatte, konnte ich auf den 4 Runden meinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen und durchs Ziel bringen. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Marvin Röthemeyer aus Hannover-Linden (35:22 min) und Vereinskamerad Jan Holboer (35:32 min).

"Vize-Titel" bei Duathlon-Landesmeisterschaften in Weyhe
27.04.2014
Bei den Duathlon-Landesmeisterschaften in Weyhe über die Distanzen 10 km Laufen, 42 km Rad fahren und nochmals 5 km Laufen konnte ich in 1:57:05 Stunden Gesamtplatz fünf erreichen. In meiner Altersklasse bedeutete das Platz zwei und somit den "Vize-Titel". Die Meisterschaft holte sich erneut Achim Groenhagen von den Oldenburger Bären, der auch gleichzeitig Gesamtsieger wurde. Der Duathlon bildete zudem erstmals den Auftakt in die Landesligasaison 2014 des Triathlonverbandes Niedersachsen. Und hier konnten wir mit unserem LCN-Team einen Einstand nach Maß feiern: Platz zwei in der Tageswertung!

In Papenburg Zweiter hinter Thomas Otting
13.04.2014
Beim 6. OLB Citylauf in Papenburg lief ich hinter dem 27-Jährigen Thomas Otting (Concordia Emsbüren) als Zweiter der Gesamtwertung ins Ziel und kratzte mit 34:02 Minuten nur knapp an der 34er-Schwelle. Auf den 4 schnellen Runden durch die beschauliche Innenstadt störten eigentlich nur die wechselnden Windverhältnisse ein wenig. Ansonsten vom Ambiente her eine sehr empfehlenswerte Veranstaltung.

Vize-Landesmeister im 10 Kilometer-Straßenlauf und Titelgewinn mit LCN-Team
30.03.2014
Bei den Landesmeisterschaften im 10 km-Straßenlauf sprang am sommerlichen Sonntag der Vize-Titel heraus. Auf dem schnellen Rundkurs in Lingen-Baccum kam ich nach 34:16 Minuten als Zweiter in meiner Altersklasse hinter Titelverteidiger Achim Groenhagen (LG Harlingerland) ins Ziel. Zusammen mit meinen LCN-Kameraden Jörg Amt (3. Platz in 35:31) und Jan Holboer (4. Platz in 35:55) konnten wir außerdem den Mannschaftstitel feiern. Im "Vorprogramm" war ich am Samstag bereits beim Bentheimer Waldlauf an den Start gegangen und konnte dort den Fünfer in 17:33 Minuten gewinnen.

Firmenlauf in Münster gewonnen
15.03.2014
Nachdem wir in den letzten Jahren dicht dran waren, klappte es diesmal mit dem Mannschaftssieg beim 13. Firmenlauf in Münster. Unter den rund 800 Läufern waren wir mit 13 Urenco-Läufern zwar nicht die größte Gruppe, aber dafür die erfolgreichste Firma. Schon in dem rappelvollen Startbereich herrschte beste Stimmung, bevor es auf den 5 km-Rundkurs entlang des Zoogeländes und des Aasees ging. Im 3er-Team "Urenco 1" liefen wir nach Zeitaddition 57:19 Minuten und blieben damit als einzige Mannschaft unter der Gesamtzeit von einer Stunde. In der Einzelwertung konnte ich in 16:59 Minuten meinen Vorjahressieg wiederholen. Somit besuchten wir anschließend mit bester Laune die Altstadt von Münster ;-)

Halbmarathon-Sieg in Vreden
22.02.2014
Den Halbmarathon über 21,1 Kilometer im westfälischen Vreden konnte ich in 1:16:35 Stunden gewinnen. Insbesondere auf dem Hinweg zum Wendepunkt in der entlegenen Bauernschaft war der lästige Gegenwind einer der ärgsten Konkurrenten. Bis zur 10 Kilometer-Marke, die ich nach 36:10 Minuten passierte, saß mir zudem der Coesfelder Ralf Gottheil im Nacken. Im weiteren Rennverlauf ging es etwas entspannter zu. Einen Beitrag dazu lieferte sowohl der Rückenwind auf der zweiten Streckenhälfte als auch der sich vergrößernde Vorsprung. Und auf den allerletzten Kilometern bis zum Ziel im Vredener Widukindstadion lief es bei mir gefühlsmäßig richtig flott. Freue mich auf die weitere Straßenlaufsaison! :-)

Niedersächsischer Crosslauf-Meister
09.02.2014
Bei den niedersächsischen Crosslauf-Meisterschaften in Ostercappeln kam ich auf dem ungewohnten Terrain bestens zurecht. Aus Respekt vor den Spezialisten und dem sehr profilierten Rundkurs ging ich den Wettkampf etwas verhaltener an. Von Runde zu Runde fühlte ich mich jedoch mit den nagelneuen Spikes zunehmend sicherer und fand immer besser ins Rennen. Am Ende konnte ich mich über den Meistertitel freuen. Zweiter in meiner AK wurde Achim Groenhagen (LG Harlingerland) vor meinem LCN-Vereinskamerad Jörg Amt. Zusammen mit Jan Holboer gewannen wir zudem die Teamwertung und feierten somit einen gelungenen Saisonauftakt. :-)

Top 10 bei Triathlon-WM in London
15.09.2013
Oh je, was haben meine Oberschenkel auf den letzten zwei Laufkilometern gebrannt! Aber der Reihe nach: Es war eisig kalt in London. Die Lufttemperatur lag morgens etwa bei 10 Grad, das Wasser in "The Serpentine"im Hyde Park hatte nur 15 Grad. Deshalb wurde das Schwimmen, meine Spezialdisziplin, von 1.500 Meter auf nur 750 Meter reduziert. Na ja, ich war diesmal sogar froh, dass ich da nicht noch länger im Wasser sein musste. Allerdings konnte ich somit kaum Vorsprung auf die schnellen Radfahrer erarbeiten. Der Radkurs durch die City of London war absolut einmalig, aber durch die Kälte und die vielen Antritte nach Wendepunkten und scharfen Kurven auch anspruchsvoll. Beim Laufen ging es bei mir super flüssig los. Schade, dass ich am Ende das Tempo nicht mehr halten konnte. Die vorderen Oberschenkel brannten dermaßen, dass ich einige Jungs, die ich vorher schon kassiert hatte, wieder ziehen lassen musste. Am Ende freue ich mich, alles gegeben zu haben. Der Lohn für 750 m Schwimmen, 40 km Rad fahren und 10 km Laufen in 1:54:02 h war Platz 9 von rund 180 Startern in meiner Altersklasse. Und zu Platz drei fehlte nicht einmal eine ganze Minute :-)